Bekannt gewordene Datenschutz- und Sicherheitsprobleme rund um die Meta-AI-Chatbots.
Stand August 2026, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Alle beschriebenen Probleme wurden nach Angaben von Meta behoben.
Kurz nach dem Start der eigenständigen Meta-AI-App wurde bekannt, dass Hunderte private Unterhaltungen – teils mit Audioaufnahmen und sensiblen Inhalten – in einem öffentlichen Feed sichtbar waren. Ursache war eine Teilen-Funktion, die standardmäßig aktiviert war und nur unauffällig auf die Veröffentlichung hinwies.
Quelle: Berichterstattung zu Metas „Discover“-Feed in der Meta-AI-App (2025), u. a. TechCrunch und BBC
Ein Sicherheitsforscher fand einen Fehler, durch den sich per manipulierter Kennnummer Prompts und KI-Antworten anderer Nutzer abrufen ließen. Meta behob den Fehler und zahlte eine Bug-Bounty-Prämie von 10.000 US-Dollar.
Quelle: Sicherheitsforscher Sandeep Hodkasia, veröffentlicht 2025; Berichterstattung u. a. bei TechCrunch
Ein interner KI-Agent gab bei einer technischen Anfrage eines Mitarbeitenden eine fehlerhafte Antwort, wodurch sensible Informationen breiter im Unternehmen zugänglich wurden als vorgesehen. Ein externer Missbrauch wurde nicht festgestellt.
Quelle: Öffentliche Berichterstattung zu einem internen Vorfall (2026); Stellungnahme des Unternehmens – ai.meta.com/blog
Durchgesickerte interne Dokumente zeigten, dass Metas Chatbot-Richtlinien in bestimmten Fällen fragwürdige Antworten zulassen sollten. Nach Bekanntwerden überarbeitete Meta die betroffenen Passagen.
Quelle: Reuters, Bericht über interne Richtliniendokumente (August 2025)
Die Vorfälle bei Meta AI betrafen bislang vor allem Voreinstellungen und interne Prozesse statt komplexer technischer Angriffe. Vor einem Einsatz lohnt sich ein genauer Blick auf Standardeinstellungen zum Teilen von Inhalten und auf die tatsächliche Vertraulichkeit von Eingaben.